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Vertrieb

Falschlieferung

Wurden andere als die bestellten Sachen geliefert, liegt eine Falschlieferung vor. Die Lieferung einer anderen als der geschuldeten Sache &emdash; ein so genanntes Aliud &emdash; kann der Gläubiger grundsätzlich als Falschlieferung zurückweisen. Bei einem Handelsgeschäft muss der Käufer die Falschlieferung dem Verkäufer unverzüglich anzeigen, sonst gilt sie als genehmigt &emdash; es sei denn, die gelieferte Ware weicht erheblich von der Bestellung ab. Dann muss der Verkäufer die Genehmigung des Käufers als ausgeschlossen betrachten ( §378 HGB).

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