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Creativ Salzburg: Positive Stimmung und lebhafte Ordertätigkeit

04. Feb 2009 | Märkte + Macher

Insgesamt 365 Aussteller, davon 225 bei der >Creativ Salzburg Frühjahr<, mobilisierten Ende Januar rund 14.500 Fachbesucher zur Salzburger Messe.


Die von Reed Exhibitions Messe Salzburg organisierten Fachmessen Creativ Salzburg und CASA liefen während zweier Tage parallel und waren auch vice versa für den Fachhandel und das Gewerbe zugänglich. „Diese Themen-Parallelität hat sich gut bewährt, denn sie bietet Ausstellern wie Fachbesuchern attraktive Synergien“, kommentiert Reed-Direktor Johann Jungreithmair den erfolgreichen Verlauf beider Fachmessen.

Insgesamt hatten 365 Aussteller (davon 225 bei der >Creativ Salzburg Frühjahr<) aus dem In- und Ausland ihre Neuheiten und aktuellen Sortimente präsentiert und damit in Summe exakt 14.479 Fachbesucher mobilisiert: Floristik- und Bastelbedarf, Geschenkartikel, Kerzen und Raumduft, Oster- und Weihnachtsartikel, Papierwaren, Schmuck und Esoterik, Souvenirs und Kunsthandwerk, Spielwaren, Glas und Porzellan sowie Wohnaccessoires, Design- und Lifestyleartikel wurden gezeigt.
Da das Weihnachtsgeschäft schwunghaft gewesen ist und die Tourismussaison positiv verläuft, waren die Fachbesucher auch in entsprechender Orderlaune“, freut sich Messeleiterin Regina Ortmayer über den Geschäftserfolg der Messe. 

Das Video zeigt die wichtigsten Trends im Überblick.

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Alles Kreative unter einem Dach
Wozu braucht der Mensch Schönes? Ganz einfach: um sich daran zu erfreuen. Und davon gab es bei der Creativ Salzburg reichlich zu entdecken. Für den Innenbereich ist es erneut gelungen, spannende Farbbilder zu inszenieren: etwa Weiß mit Rot und Braun – Materialkontraste wie Filziges und Glitzerglasperlen, Lodenkissen mit rotem Herz und weiße Kredenz mit rotem Hintergrund.
Oder Tafelsilber mit edlen Teekannen und Kandelabern, Tabletts und Besteck zu weißen Textilien und dunklen Möbeln. Ländlich-nostalgisch geben sich Maisgelb oder Dunkelrot mit Weiß, aufgemacht in naiven Mustern, die untereinander keck kombiniert werden, dazwischen kräht manch Hahn oder ein Gugelhupf zeigt, was Sache ist. Dezent verbünden sich die natürlichen Nuancen von reinem Leinen und klares Weiß, mit wenig Farbe akzentuiert – etwa mit sanftem Pflaumenton.
Lustige Keramikfarben erinnern an die Adria-Urlaube der 1950er Jahre, und die Kombination von Weiß/Türkis, Blau und Wassergrün lässt an die Nordsee denken. Und da schließt sich der Trend zum Kolonialstil an, afrikanisch inspiriert, mit Tisch- und Bodengefäßen aus Holz, Vasen und Lampen mit Ästen und getrockneten Hartgräsern, Perlmutt-Kreationen wie Spiegel- und Bilderrahmen oder Kleinmöbel mit Perlmutt-Mosaiken – eine Palette warmer Farbtöne bis zum dunklen Braun. 

Von Drinnen nach Draußen
Der Übergang von Drinnen nach Draußen ist ein fließender, wenn sich ein Wintergarten als „Inbetween“ anbietet. Auffallend sind die zahlreichen Gefäße, Übertöpfe, Amphoren und Kleinbrunnen mit rauen Keramikoberflächen, grau wie Beton oder wie alter Stein, teils auch überkrustet, als hätten diese Gefäße schon seit Jahrtausenden auf dem Meeresgrund verbracht. Überraschungseffekt: Bunte Ränder in Hochglanzglasur als Gegensatz zum grauen Stein. Aber es gibt auch Schwarz/Weiß-Gartenkeramiken, gesprenkelt oder unregelmäßig gestreift.
Schon seit längerem beliebt sind die Edelrost-Gegenstände, die Brunnen und Tierfiguren, die romantischen Gartensitzmöbel. Stilistisch ähnlich gelagert sind die patinierten Schmiedeeisenregale, Stühle und Tische, Obstkörbe und Tabletts, teils in Verbindung mit Antikholz. „Alte“ Terrarien à la historische Sammlung – Schmiedeeisengestell, etwas Holz und Glasflächen – beherbergen Kakteen und Sukkulenten, dürre Wurzeln und schöne Steine. Dadurch angeregt, gelangten auch Osterhäschen aus pflanzlichen Bestandteilen oder dösende Engelchen in große Laternen, womit bewiesen wurde: es muss nicht immer eine Kerze im traditionellen Lichtbehältnis stehen.

Natürliche Grundstoffe dienen der Floristik als Basis, unterstützt durch künstlichen Echt-Look. Rinden mit langen Bartflechten, Rindenschalen von Kokospalmen, exotische Früchte, Kapseln, Nüsse und knorrige Wurzeln lassen sich einbinden in die Kunstwelt von Orchideen und Buchs, Ginster und Sonnenblumen, Tulpen, Efeu und üppigen Rosenblüten. Als dekorative Ergänzung werden wollige Vliesteile und Schafwollschnüre eingebunden, und die Kompositionen in „alte“ Schmiedeeisenflechtkörbchen oder Rostvasen gesteckt.
Ausgeblasene Straußeneier und „Federvieh“ aus echten Federn stimmen auf Ostern ein, das Fest, das im Natur-Look genauso begangen wird wie mit den frischesten Grün-, Gelb und Orangetönen, die so richtig an Osterfrühstück und Nesterlsuchen erinnern.

Aus aller Welt
Zu den Geschenken für sich selbst und andere zählen die vielen Kinkerlitzchen aus aller Welt, von Traumfängern über Indianerfedern und Cowboyhüte bis zu originalen Satteldecken argentinischer Polospieler und edle Ledertaschen.
Stets dabei sind Steine aus aller Welt, schön anzusehen, und für manche von Heilwirkung beseelt: Riesen-Citrinkristalle, Steineier als Handschmeichler, geschnitzte Steinfiguren als Glücksbringer. Oder gefasste und gefädelte Steine. Sehr apart: Ungeschliffene Steine, so wie sie natürlich gewachsen sind, etwa schillernder Labradorit, Aquamarin oder Turmalin. Das zarte Grün des Prehnit konkurriert mit dem strahlenden Weiß des Mondsteines und der funkelnden Klarheit von Bergkristall.
Die Herbstveranstaltung findet vom 28. bis 30. August 2009 wieder im Messezentrum Salzburg statt.

((mit Kasten zentrada.tv))
bild kommt noch
Das aktuelle Messevideo zeigt Eindrücke der Creativ Salzburg im Frühjahr.

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