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Das Problem mit Spam-Mails – Leitfaden soll helfen

02. Mai 2007 | Märkte + Macher

Rund 40 Prozent aller kursierenden E-Mails weltweit werden inzwischen als Spam-Mails klassifiziert. Angesichts von weit mehr als zwölf Milliarden E-Mails täglich sind damit nicht nur hohe Kosten bei der Bewältigung des Problems verbunden. Für die E-Commerce-Branche geht es mitlerweile darum, das Vertrauen der Nutzer und Verbraucher im Internet nicht aufs Spiel zu setzen. Deshalb hat der Arbeitskreis Vertrauen und Sicherheit im E-Commerce einen Leitfaden erstellt, der den Shop-Betreibern ein legales und erlaubnisbasiertes E-Mail-Marketing ermöglichen soll. Der Leitfaden enthält sowohl rechtliche als auch technische Aspekte sowie Tipps zur effektiven Zielgruppenansprache.

„Ungenaue Filterverfahren der Provider erschweren zum Teil seriöses E-Mail-Marketing“, so Gerd M. Fuchs, als BVDW-Justiziar einer der Mit-Autoren des Leitfadens. „Nicht selten landet erlaubnisbasierte Werbung per E-Mail im Spam-Filter, wer allerdings bestimmte rechtliche und technische Voraussetzungen erfüllt, kann dieses Problem umgehen.“ Um welche konkreten Maßnahmen es sich dabei handelt, stellt der Leitfaden zusammen, der auch im Internet unter www.bvdw.org/wissenspool/leitfaeden.html kostenlos heruntergeladen werden kann. Der Leitfaden listet die sieben wichtigsten, juristischen Anforderungen an Werbe-E-Mails auf und liefert Shop-Betreibern einen schnellen Einstieg in die Thematik. „Wir haben nicht den Anspruch, jede Detailfrage in Sachen E-Mail-Marketing zu klären“, erläutert Markus Sacher. „Wer sich an die Empfehlungen hält, läuft nicht Gefahr, ohne Weiteres abgemahnt zu werden oder in den Spam-Netzen der Provider zu landen.“ Schließlich ist E-Mail-Marketing immer noch ein sehr effektives Mittel im Marketing-mix, wenn es um die Bewerbung von Waren und Dienstleistungen geht. Das gilt insbesondere dann, wenn man sich an Verbraucher wendet, die schon einmal Kunde im eigenen Online-Shop gewesen sind. Hinsichtlich der technischen und formalen Maßnahmen scheitern Versender oft an vergleichsweise banalen Hürden und landen so in der Blacklist oder dem Spam-Filter von Internet-Service-Providern. Umso wichtiger ist es, sich einen Überblick über die Spam-Kriterien der Provider zu verschaffen. „Mit dem Leitfaden wollen wir Shop-Betreibern den Weg zu einem der wichtigsten Vermarktungskanäle im E-Commerce ebnen“, so Jean-Marc Noél, Leiter des Arbeitskreises Vertrauen und Sicherheit der Fachgruppe E-Commerce im BVDW. 

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