Inhalte

Umfrage

Investieren Sie in einen eigenen Onlineshop?
Ich habe bereits einen
Nein, ist bei mir nicht sinnvoll
Ich denke darüber nach

Glossare

Glossarsuche

RSS-Feeds

Die Kunst, im richtigen Moment das Richtige zu tun

24. Apr 2007 | Praxis

Darf man Salat schneiden? Wer trinkt zuerst? Wer hält wem die Türe auf? Sagt man jetzt noch Gesundheit oder nicht? Und wann fällt die Krawatte? Wer sich richtig benehmen will, hat’s manchmal richtig schwer.

Perfekte Umgangsformen sind wieder in, Benimmkurse liegen im Trend. „Gutes Benehmen und Anstand“, sagt Sabine Schwind von Egelstein, „haben nichts mit Spießigkeit zu tun. Sie machen den Umgang miteinander einfacher, netter und letztendlich menschlicher. Das ist es auch, was im 18. Jahrhundert Adolph Freiherr von Knigge meinte, mit seinem berühmten Buch ‚Über den Umgang vom Menschen’. Eigentlich keine Benimmfibel. Mehr ein Appell, sich um seine guten Seiten zu kümmern und diese auszuleben.“
Heute kümmern sich der Knigge-Rat und Benimm-Experten um unsere guten Seiten. Denn wer weiß schon immer genau, was man darf und was nicht?
1. Pünktlichkeit. Wer mehr als 15 Minuten zu spät kommt, ohne dass er den Betreffenden informiert hat, ist unhöflich. Ein paar Minuten früher dürfen es dagegen immer sein. Nur nicht in einem Privathaushalt und nie bei einer Dame. Die darf man nie früher als ausgemacht abholen. Es könnte nämlich sein, dass sie noch nicht fertig ist.
2. Rang- und Reihenfolge. Bei der Begrüßung gilt ein einfaches, aber wichtiges Prinzip - die gesellschaftliche Rangfolge. Pauschal gilt: Die Damen stehen über den Herren, die Älteren kommen vor den Jüngeren. Der Ranghöhere entscheidet über die Formen der Begrüßung.
3. Dressing Down. Anzug, Hemd, Krawatte – der Standard für den gehobenen Anlass. Als erstes darf die Krawatte fallen. Erst dann das Sakko. Statt Hemd geht zur Anzugshose auch ein Polo-Shirt oder ein Rollkragen-Pullover. T-Shirt nur zur – edlen – Jeans.
4. Handy Knigge. Das Handy hat auf dem Tisch nichts zu suchen. Bei einem feinen Essen bleibt das Handy aus oder lautlos. Wenn’s wirklich wichtig ist – vorher ankündigen, dass man ein dringendes Gespräch erwartet. Und: In der Öffentlichkeit telefoniert man so leise, dass sich niemand gestört fühlen muss.
5. Kultur bei Tisch. Immer aufrecht am Tisch sitzen – so nah, dass auf dem Schoß eine Katze Platz hätte, zwischen Rücken und Lehne eine Maus. Ein Gericht darf man nur dann mit den Fingern essen, wenn man im Restaurant eine Fingerschale oder ein Erfrischungstuch gereicht bekommt. Ansonsten – immer mit Messer und Gabel.

Sabine Schwind von Egelstein verschafft als Imagedesignerin Top-Managern und Führungskräften aus Politik und Wirtschaft das passende Erscheinungsbild und das optimale Auftreten. Darüber hinaus unterstützt sie Unternehmen darin, ihre Unternehmenskultur an die Mitarbeiter zu vermitteln und erklärt ihnen, wie sie diese auch aktiv im Alltag leben. Seit 1995 ist sie Imageberaterin, Gründungsmitglied im deutschen Knigge-Rat und gefragte Rednerin für Personen-Image und moderne Umgangsformen im Business. Sie ist Dozentin an der FH München, der Bayerischen Eliteakademie und der Wirtschaftskammer Tirol. 

www.schwindvonegelstein.de

 

Services und Angebote

Anzeige

Banner