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Einheitliche Messgrößen für E-Mail-Marketing

17. Apr 2007 | Praxis

Der Deutsche Direktmarketing Verband e.V. (DDV) hat eine Selbstverpflichtung zur einheitlichen Erfassung und Dokumentation von Messgrößen im E-Mail-Marketing geschaffen. Definiert wurden zwölf Messgrößen, die von den Unternehmen, die sich diesem Standard anschließen, künftig bei Reportings einheitlich abgebildet werden. Entwickelt wurde die Selbstverpflichtung vom Arbeitskreis E-Mail-Marketing des Councils Digitaler Dialog. Die Teilnahme ist freiwillig und für Mitglieder des DDV kostenlos. Externe Unternehmen zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 100 Euro. Die angeschlossenen Unternehmen werden auf der Website des DDV entsprechend veröffentlicht. Die Einhaltung der Standards wird von einem neutralen, dreiköpfigen Kontrollgremium überprüft.

Die Selbstverpflichtung definiert Klicks, Öffnungen, Klickrate und Öffnungsrate. Unterschieden wird dabei zwischen der Anzahl aller ausgesandten E-Mails und der Anzahl der zugestellten E-Mails (also abzüglich der Hard- und Softbounces) sowie zwischen „unique“-Zugriffen und Gesamtzugriffen. Mit der Selbstverpflichtung können E-Mail-Marketing-Dienstleister Kunden und anderen Marktteilnehmern einheitliche Reporting-Standards bieten. „Wenn Anwender, Anbieter und Dienstleister über die Leistung einer E-Mail-Kampagne sprechen, sollten alle drei von der gleichen Definition der Messwerte ausgehen“, erklärt Sebrus Berchtenbreiter, Vorsitzender des Councils Digitaler Dialog. „Ziel der Selbstverpflichtung ist es, mehr Transparenz im Markt zu schaffen.“  

www.ddv.de

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