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Fläche bei Baumärkten wächst

13. Mrz 2007 | Märkte + Macher

Bei den Bau- und Heimwerkermärkten in Deutschland ist im abgelaufenen Geschäftsjahr die Verkaufsfläche stärker gewachsen als der Umsatz. Nach einer Zusammenstellung des Branchenmagazins «diy» (Ettlingen) konnten die 20 größten deutschen Handelsunternehmen dieser Sparte 2006 ihren Inlandsumsatz um 1,5 Prozent auf 19,7 Mrd. Euro steigern.

Flächenbereinigt wurde allerdings ein Minus von 0,7 Prozent Euro verzeichnet. Die Inlands- Verkaufsfläche legte um 2,2 Prozent auf 13,2 Millionen Quadratmeter zu. Ende 2006 gab es in Deutschland insgesamt 4256 Baumärkte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmeter, 37 mehr als im Vorjahr. Der Verlag schätzt den Gesamtumsatz auf rund 27,6 Mrd. Euro. Die Zahlen werden vom Ettlinger Dähne Verlag in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift diy-Branchenmagazin veröffentlicht. Im In- und Ausland wurden Waren im Gesamtwert von 25,3 (Vorjahr: 24,4) Mrd. Euro umgesetzt. Das sind 3,7 Prozent (flächenbereinigt 0,4 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Verkaufsfläche addierte sich auf 16,1 Millionen Quadratmeter (plus 3,2 Prozent).
Innerhalb der Spitzengruppe gab es nach Angaben der Fachzeitschrift allerdings große Unterschiede. So sei beispielsweise Marktführer Obi mit einem Umsatz von knapp 5,5 Milliarden Euro mehr als anderthalb Mal so groß wie Praktiker (mit Extra und Top-Bau) auf Platz zwei und doppelt so groß wie der Viertplatzierte Hornbach mit rund 2,75 Mrd. Euro. Auf Rang drei rangiert Bauhaus mit rund 3,2 Milliarden Euro Jahresumsatz.

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