Inhalte
Umfrage
Glossare
Glossarsuche
RSS-Feeds
Franchising liegt im Trend
Die Zahl der selbstständigen Franchise-Nehmer ist in Deutschland nach Angaben des Deutschen Franchise Verbandes (DFV) im vergangenen Jahr um 5% auf 51.100 gestiegen. Die Hälfte davon bieten Dienstleistungen an, knapp ein Drittel betreiben Handelsunternehmen. Die Zahl der Beschäftigten in der Franchise-Branche stieg 2006 um 2% auf 429.000, ergab eine Markterhebung des Verbandes.
Rund 900 Franchise-Konzepte sind am Markt, nach 870 im Jahr zuvor. Damit sei ein Gesamtumsatz von 37,6 Mrd. Euro erwirtschaftet worden. Allein in der Modebranche boten nach einer Erhebung der TextilWirtschaft im vergangenen Jahr (Stand März 2006) 55 Labels entsprechende Partnerschaftskonzepte an, die in 1431 Läden umgesetzt wurden. Aktuell sind es nach vorläufigen Zahlen mindestens 65 Labels mit 1858 Läden. Zu den Top-20 der Franchise-Geber zählen laut Franchise Verband die Schuhhandelsunternehmen Reno (490 Läden) und Quick-Schuh (400), die damit auf Rang 14 und 15 kommen. Größte Franchise-Geber sind nach Zahl der Betriebe TUI (Reisebüros), McDonald’s und Schülerhilfe.
Aus der neuen Markterhebung des Deutschen Franchise-Verbandes (DFV), in der 900 Franchise-Unternehmen zur aktuellen Unternehmensentwicklung befragt wurden, ergibt sich ein ungebremstes Branchen-Wachstum.
Die gesamte Franchise-Branche, bestehend aus Franchise-Gebern, Franchise-Nehmern und deren Beschäftigten erwirtschafteten 2006 einen Gesamtumsatz von 37,6 Mrd. Euro. Franchising bedeutet, dass der Franchise-Geber die Lizenz einer etablierten Marke an selbstständige Unternehmer, sogenannte Franchise-Nehmer, überträgt. Mit dieser Vertriebsform werden ein einheitliches Erscheinungsbild und eine gleichbleibende Produkt-Qualität gewährleistet. Bekannteste Beispiele sind McDonald‘s, OBI, Fressnapf oder Blume 2000.
Nach Auswertung der neuen Umfrage stieg allein die Zahl der Franchise-Geber von 870 im Jahr 2005 auf 900 im vergangenen Jahr. Damit setzt sich die aus Amerika stammende Expansionsidee kontinuierlich auch in Deutschland immer mehr durch.
Die Ergebnisse der Befragung des DFV weisen auch ein zunehmendes Interesse von Existenzgründern, die sich als Franchise-Nehme r selbstständig machen, aus. Insbesondere die Erfolgsaussichten, mit einer bereits erprobten Geschäftsidee, sein eigener Chef zu werden, gibt Sicherheit. Mit einer Steigerung um 5 Prozent gab es 2006 bereits 51.100 selbstständige Franchise-Nehmer in Deutschland. Die Hälfte davon bieten Dienstleistungen an, knapp ein Drittel betreiben Handelsunternehmen. Das Gastgewerbe ist mit 14 Prozent und das Handwerk mit 7 Prozent vertreten.
Die Franchise-Unternehmer stärken damit den deutschen Mittelstand insgesamt. Als Jobmotor zieht die positive Entwicklung der Franchise-Branche eine kontinuierlich wachsende Beschäftigtenzahl nach sich. Diese stieg 2006 laut DFV branchenweit um 2 Prozent und ergab Ende 2006 eine Beschäftigtenzahl von 429.000 branchenweit.
Dieses ungebremste Wachstum dokumentiert, dass die deutsche Franchise-Wirtschaft auch weiterhin einen wesentlichen Anteil am konjunkturellen Aufschwung in Deutschland hat.
Viele Menschen träumen von der Selbständigkeit, doch es fehlen oft die zündende Idee oder Informationen, wie der Weg zum eigenen Unternehmen erfolgreich beschritten werden kann. Andererseits suchen viele Franchisekonzepte intensiv nach engagierten Betreibern oder Existenzgründern. Deshalb will die ECE, europäischer Marktführer bei Shopping-Centern, junge Frankfurter Unternehmer und erfolgreiche Franchise-Geber zusammenbringen. Mit Unterstützung des Deutschen Franchise-Verbandes veranstaltet die ECE am 11. Mai in der IHK Frankfurt eine Franchise-Börse, auf der sich potentielle Franchisenehmer über die einzelnen Konzepte informieren können sowie Finanzierungsmöglichkeiten und Einstiegshilfen kennen lernen. Neben vielfältigen Geschäftsideen und der Möglichkeit einer individuellen Beratung, erwarten die Besucher verschiedene Fachvorträge von Industrie- und Handelskammern, Banken und Franchisegebern.
Nach Angaben der Industrie- und Handelskammern gibt fast jeder zweite traditionelle Existenzgründer in den ersten Jahren sein Geschäft auf. Die Pleiterate bei Franchisenehmern liege dagegen im ersten Jahr bei nur rund acht Prozent.
Services und Angebote
Paletten (48) Haushaltsgeräte (44) E-Zigarette (43) Bademode (94) Grills und Zubehör (45) Koffer, Trolleys und Reisegepäck (92) Lederwaren-Trends (135) Alles für den Garten (161) Lizenzartikel (161) Aktuelle Schuhmode (64) Tablets (24) Top-Produktideen (150) Hello Kitty (69) Adidas (80) Quads (52) Fanartikel zur Fußball-EM 2012 (150)
![zentrada.magazin [Logo] zentrada.magazin](http://www.zentradamagazin.de/images/logoZM.gif)
![[Titel] Zentralmarkt](http://images.schimmelmedia.de/zentralmarkt/zm_titelbild.jpg)


