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Go Sport baut Eigenmarken-Angebot aus

14. Feb 2007 | Märkte + Macher

Das französische Sporthandelsunternehmen Groupe Go Sport setzt seine Reorganisation fort. Der drittgrößte Sporteinzelhändler in Frankreich, nach Decathlon und Intersport, strafft das Sortiment der Vertriebslinie Go Sport um ein Fünftel der geführten Marken und baut das Eigenmarken-Angebot aus. Der Eigenmarkenanteil am Konzernumsatz von 771,2 Mill. Euro (+6,7%) soll im laufenden Jahr 30% erreichen.

Wie Geschäftsführer Jean-Paul Giraud in Paris ankündigte, werden Einsparungen das laufende Geschäftsjahr prägen. 2007 will die Gruppe (Go Sport, Couris) erneut mindestens ein Dutzend unrentable Stores schließen. Dafür seien sieben neue Go Sport-Geschäfte, davon eins in Belgien, und vier bis fünf Courir-Läden geplant. Das Konzept Moviesport, von dessen einst 15 Filialen noch vier schließen werden, soll bis Mitte des Jahres komplett aufgegeben werden. Eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen wird für das laufende Geschäftsjahr angestrebt. 2006 belief sich der Fehlbetrag auf 12,2 Mill. Euro.
Ende Dezember 2006 verfügte die Gruppe über 375 Verkaufspunkte. Von den 161 Go Sport-Geschäften wurden sieben von Franchisenehmern geführt. Unter den 209 Courir-Stores gab es 15 Franchise-Läden. Außerdem gab es fünf Moviesport-Filialen.

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