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Großhandel und Kooperationen: Fit für die Globalisierung

04. Okt 2007 | Märkte + Macher

Großhandel und Kooperationen wappnen sich für die Globalisierung. Über Herausforderungen und Strategien für die zweitgrößte deutsche Wirtschaftsstufe diskutierten am 27. und 28. September über 350 Teilnehmer auf dem 2. Deutschen Kongresses für Großhandel und Kooperationen in Berlin.

„Wer nicht mit dem Wachstum der Märkte mithält, fällt zurück. Wir brauchen ständig neue Strukturen, neue Perspektiven und neue Dienstleistungen, um den Anforderungen der Märkte gerecht zu werden“ betonte Anton F. Börner, Präsident des BGA. Echtes Wachstum erzielten deutsche Handelsunternehmen vermehrt nur noch im Ausland. Die Globalisierung der Wirtschaft ermögliche es den Unternehmen, erfolgreiche Geschäftsmodelle auf das Ausland zu übertragen, Impulse aus dem Ausland für die heimischen Märkte aufzunehmen und über weltweite Beschaffungsaktivitäten eine Optimierung der Einkaufskonditionen zu verfolgen.
Der Handel brauche aber auch liberale Rahmenbedingungen.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos erteilte Mindestlöhnen aller Art eine klare Absage. „Die Lohn- und Gehaltsfindung ist Sache von Arbeitnehmern und Arbeitgebern und nicht des Staates“. Es könne auch nicht angehen, dass ein großes Unternehmen wie jüngst im Bereich der Brief- und Paktdienste für eine ganze Branche diktiere.
Prof. Joachim Zentes vom H.I.M.A. aus Saarbrücken zeichnete das Bild des Großhändlers von heute und morgen: „Der Großhändler der Zukunft kauft nicht mehr bei der Industrie ein und verkauft an den Einzelhandel. Nein, er fungiert als Netzwerkmanager. Er produziert selbst und geht häufig auch direkt an den Endkunden – entweder als Systemlieferant im Handel oder mit eigenen Outlets.“

Link: www.grosshandelskongress.de

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