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Hertie kommt zurück

31. Jan 2007 | Märkte + Macher

Ab 1. März firmiert Karstadt Kompakt unter der bekannten Marke „Hertie“. Die Hamburger Branding-Agentur „Lukas Clark“ entwickelte die Markenstrategie und den neuen Markenauftritt für den Warenhauskonzern. Teil des umfangreichen Projekt-Etats war auch die detaillierte Prüfung möglicher neuer Namens-Alternativen. Letztlich ist die Entscheidung jedoch leicht gefallen. Obwohl seit sieben Jahren fast vom Markt verschwunden, wird aktuell noch eine gestützte Markenbekanntheit von über 80% in der relevanten Zielgruppe erreicht.

„Das bestehende Markenkapital von Hertie ist so positiv, dass kein neuer Name am Ende in Frage kam. Nun kann man das Marketingbudget in die neue Positionierung investieren und muss nicht erst einen neuen Namen aufbauen“, meint Lukas Cottrell, Geschäftsführer der Lukas Clark Markenberatung. Zum neuen Markenauftritt von „Hertie“ gehört auch ein neues Logo. Es steht für die Werte Nahbarkeit und Menschlichkeit und kommuniziert die Positionierung als „Nachbarschafts-Warenhaus“. Die Markenfarbe Rot bleibt erhalten. Sie soll aber als Markensignal künftig eine wichtige Rolle spielen, um sich auch visuell vom Wettbewerb abzuheben. Darüber hinaus wurden von Lukas Clark neben dem Corporate Design auch neue Konzepte für die Laden-Gestaltung entwickelt, die nun Schritt für Schritt umgesetzt
"Zum Glück gibt's Hertie" lautet der Claim der Marketing-Kampagne, mit der Karstadt Kompakt die Umbennung seiner Warenhäuser in Hertie unterstützen will. Ende Februar laufen die regional ausgerichteten Maßnahmen an, geplant sind vor allem Funkspots, Beilagen sowie Aktivitäten am PoS. Für die Entwicklung der Kampagne zeichnet die Schaffhausen Communication Group in Elmshorn verantwortlich. Das Budget liegt im niedrigen einstelligen Millionen-Bereich.

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