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Kölner Schildergasse ist die meistbesuchte deutsche Einkaufsmeile
Das auf die Vermittlung von Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Makler- und Beratungsunternehmen Kemper’s hat die Passanten-frequenzen in Deutschlands Einkaufsmeilen untersucht. Auf Platz 1 ist die Kölner Schildergasse.
Münchner Kaufingerstraße und Frankfurter Zeil auf den Rängen 2 und 3
Das Kemper’s-Städteranking weist die Kölner Schildergasse mit 14.265 Passanten pro Stunde als meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands aus. Rein rechnerisch hält sich samstags in der Kerneinkaufszeit zwischen 11.00 und 18.00 Uhr jeder zehnte Kölner in der Schildergasse auf. Nach einem Intermezzo der Kölner Hohe Straße im Vorjahr kehrt damit der langjährige Spitzenreiter wieder auf seine angestammte Position zurück.
Die Münchner Kaufingerstraße folgt mit 14.010 Personen pro Stunde auf Rang 2. Dichtauf belegt die Frankfurter Zeil trotz der Baumaßnahmen für das „Frankfurt Hoch Vier“-Projekt mit bis zu 13.950 Passanten Rang 3. Das Spitzentrio setzt sich damit recht deutlich von den folgenden Einkaufsmeilen ab. In der Stuttgarter Königstraße flanieren in Spitzenzeiten 10.870 Personen pro Stunde, in Hamburg zieht die Mönckebergstraße stündlich bis zu 10.485 Passanten an und liegt damit deutlich über dem Mittel der letzten sieben Jahre.
Weitere Top 10-Platzierungen in 1a-Lagen von Hannover, Mannheim, Berlin, Nürnberg und Dortmund
Die erstmals in der Zählung berücksichtigte Bahnhofstraße in Hannover belegt Rang 6 (10.410). Fest in den Top 10 verankert sind wie in den Vorjahren die Mannheimer Planken (10.225), die Berliner Tauentzienstraße (9.540), die Karolinenstraße in Nürnberg (9.520) und der Dortmunder Westenhellweg (9.250).
Petersstraße in Leipzig meistbesuchte 1a-Lage in Ostdeutschland
In Ostdeutschland zeigt sich die Leipziger Petersstraße nach dem Abschluß umfangreicher Bauarbeiten wieder als Nummer 1. Im bundesweiten Vergleich belegt die Lage mit bis zu 7.850 Passanten pro Stunde Rang 21. Die Dresdner Prager Straße folgt mit stündlich knapp 7.000 Besuchern und belegt bundesweit Rang 32. Zu den Top 5 in Ostdeutschland zählen zudem die Kröpeliner Straße in Rostock (4.725), die Leipziger Straße in Halle (3.425) und der Marienplatz in Schwerin (2.750).
Höchste Dichte an Hochfrequenz-Lagen in Nordrhein-Westfalen
Die mit Abstand höchste Dichte an hochfrequentierten Einkaufsmeilen weist Nordrhein-Westfalen auf. Acht der 25 bestplatzierten Einkaufsstraßen stammen aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland. Es folgen Bayern und Baden-Württemberg mit je vier Top 25-Platzierungen, Hessen mit zwei sowie Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit je einer.
München ist Deutschlands Metropole mit den meisten Hochfrequenzlagen
München ist nicht nur der Einzelhandelsstandort mit den höchsten Ladenmieten sondern weist auch die meisten Hochfrequenzlagen unter Deutschlands Metropolen auf. Mit Kaufingerstraße, Neuhauserstraße, Weinstraße und Tal bietet der Standort gleich vier Einkaufsstraßen, die in Spitzenzeiten von mehr als 6.000 Passanten pro Stunde aufgesucht werden. Berlin und Hamburg bieten den Einkaufswilligen je drei Straßen dieser Anziehungskraft. In Düsseldorf und Köln haben die Konsumenten die Wahl zwischen jeweils zwei Topmeilen. In Frankfurt und Stuttgart konzentriert sich das Geschehen auf die Zeil bzw. Königstraße.
Düsseldorfer Kö weiterhin die bestbesuchte Luxusmeile in Deutschland
Bei den Luxusmeilen bleibt die Düsseldorfer Königsallee mit 5.550 Passanten pro Stunde die am besten besuchte Lage ihrer Art. Sie kann den Zuspruch im Vergleich zum Mittelwert der Jahre 2000-2006 sogar deutlich steigern. Es folgen die Frankfurter Goethestraße mit 2.620 Passanten pro Stunde sowie mit etwas Abstand die Münchner Maximilianstraße mit bis zu 1.835 Passanten pro Stunde und der Hamburger Neue Wall mit 1.085.
Hohe Kontinuität der Untersuchungsergebnisse
Gerhard K. Kemper, geschäftsführender Gesellschafter der Kemper’s Deutschland GmbH: „Die Passantenfrequenz ist eine Momentaufnahme mit hoher Aussagekraft für die Standortqualität. Nachhaltige Frequenz-Veränderungen beeinflussen den erzielbaren Umsatz der Einzelhändler und wirken sich in der Folge auf die Mietnachfrage und Miethöhe aus. Nicht umsonst weisen die Rankings nach Passantenzahlen und Miethöhe erhebliche Übereinstimmungen auf. Für bundesweit tätige Einzelhandelsunternehmen ist die Frequenz deshalb ein interessanter Indikator für die Expansionsplanung.“
Link: www.kempers.net
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