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Konzeptumstellung beim Discounter: Bio-Bananen statt Schnürsenkel

10. Okt 2007 | Märkte + Macher

Zwei Trends werden deutlich, wenn man sich die Zahlen der neuen Ausgabe des EHI-Bestsellers Handel aktuell 2007/2008 anschaut: Die Supermärkte besinnen sich zunehmend auf ihr Kerngeschäft und reduzieren ihr Nonfood-Angebot bei gleichzeitiger Erweiterung des Frischsortiments. Die Discounter stellen ihr Konzept um, indem sie ebenfalls immer mehr Frische-Artikel in ihr Sortiment aufnehmen.

Die klassischen Supermärkte haben ihr Sortiment in den letzten fünf Jahren deutlich erweitert, um den gehobenen Ansprüchen der Verbraucher gerecht zu werden. So haben sie das Angebot an Frischware um rund 150 Produkte ausgebaut. Supermärkte führen rund 1.600 Frischeartikel. Ein durchschnittlicher Supermarkt führt deutlich über 10.200 Artikel - viele neuere führen sogar über 20.000 - während es in 2002 nur 9.000 Produkte waren. Sie bieten aber nicht nur eine große Vielfalt in den einzelnen Sortimenten, sondern leisten es sich ebenso, Produkte zu führen, die nur von bestimmten Randgruppen gekauft werden. So führen Supermärkte in aller Regel neben umfangreichen Bio- und Convenience-Sortimenten auch Allergiker- und Diätprodukte, ethnische Spezialitäten sowie Babybedarf.

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