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Partner Stores 2009: Zusammen sind wir Zara
Das Interesse am Thema vertikale Partnerschaften nimmt weiter zu. An der zweiten Ausgabe der Konferenz Partner Stores nahmen rund 380 Vertreter aus Industrie, Handel, IT und Beratungsunternehmen teil.
Im Vergleich zu rund 345 Teilnehmern im vergangenen Jahr ist die gemeinsame Veranstaltung der TextilWirtschaft und des Bundesverbands des Deutschen Einzelhandels (BTE) somit gewachsen. 26 Aussteller und Sponsoren begleiteten die Konferenz, die vergangene Woche in Frankfurt am Main stattfand.
Momentan sind bereits die Hälfte der Verkaufsflächen im Textilhandel von Flächenpartnerschaften bewirtschaftet. Und die Tendenz steigt. Auch in anderen Branchen, wie dem Schuhhandel, Accessoires sowie der Sportbranche wird über eine stärkere Kooperation zwischen Hersteller und Handel diskutiert. Auch erfolgreiche Vorreiter sind hier bereits vorhanden.
Mit Flächenpartnerschaften versuchen die Hersteller die Vorteile der rein vertikalen Anbieter wie H & M oder Zara aufzuholen. Diese können durch den direkten Zugriff auf die Verkaufsfläche blitzschnell ermitteln, welche Artikel gut laufen und diese dann nachproduzieren und nachliefern.
Im Videobeitrag können Sie sich selbst ein Bild von der Veranstaltung machen.
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Es geht künftig weniger um die Expansion von Flächen als um die bessere Nutzung der vorhandenen Flächen", sagte Harald Hepperle vom Beratungsunternehmen Hachmeister + Partner, Bielefeld. „Es werden derzeit die Lieferanten gnadenlos verdrängt, die noch nicht vertikal aufgestellt sind", so Hans-Peter Vankerkom von Hagemeyer in Minden. „Zwar gibt es in den Partnerschaften immer noch Sand im Getriebe, aber ich sehe keine Alternative zu den Vertriebsallianzen."
Michael Simon von der Firma Gardeur berichtete über sein Erfolgsmodell der Flächenpartnerschaften aus der Sicht eines reinen Hosenanbieters. „Bei uns geht es nicht darum, zwölf mal im Jahr eine neue Kollektion in den Markt zu bringen, sondern eher darum, die Flächenproduktivität und die Umschlagshäufigkeit nach oben zu bringen.
Andrea Benker von der Firma Kurtenbach hat ein Systemgeschäft im Bereich Wolle und Kurzwaren aufgebaut und bietet dies nun erfolgreich im Lebensmittel- und Non-Foodhandel an.
Dr. Matthias Händle von der Hamm-Reno-Group in Osnabrück konnte aus verschiedenen Blickwinkeln zum Thema beisteuern: Einmal als Händler, aber auch als Hersteller verschiedener Lizenzmarken. Und Mathias Eckert von S.Oliver, Rottendorf erklärte, dass der Begriff „Vertikal“ heute deutlich überstrapaziert werde. „Ohne NOS – also Never-Out-Off-Stock – kann das System nicht funktionieren!“.
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