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Schweiß - die natürliche Klimaanlage des Körpers

07. Mai 2007 | Produkte + Themen

Schwitzen ist keineswegs nur ein lästiges Übel, dass uns unangenehmen Körpergeruch beschert, sondern ein lebenswichtiger Bestandteil unseres Organismus. Denn ohne Schweiß würden wir innerlich verkochen. Denn der Körper produziert ständig überschüssige Wärme, die er irgendwie wieder loswerden muss. Mindestens ein halber Liter Schweiß verdunstet jeden Tag auf unserer Haut und entzieht dem Körper dadurch Wärme.

Die Schweißmenge steigt schnell an, wenn wir uns körperlich bewegen. Ein Sportler von 70 Kilogramm Körpergewicht kann bis zu 1,8 Liter Schweiß pro Stunde abgeben. Bei beruflicher Arbeit gehen bei einer Acht-Stunden-Schicht unter heißen Arbeitsbedingungen sechs Liter Schweiß und mehr verloren. Schweiß kann aber noch mehr. Offensichtlich spielen bestimmte Stoffe im Schweiß eine Rolle bei der Partnerwahl. Wird es dann aber wegen übermäßigem Schwitzen doch unangenehm, wird es dann sehr schnell zu einem richtig unappetitlichen Thema. Man spricht dann von Hyperhidrose.
Eine primäre Hyperhidrose ist nicht einfach bei der Wurzel zu packen. Zu vielfältig und komplex sind die möglichen Ursachen. Problemloser ist hingegen die Bekämpfung der Symptome, die in der Tat auch störend sind. Spezielle Antitranspirant-Produkte, die im Schnitt bloß einmal pro Woche aufgetupft werden müssen, hindern übereifrige Schweißdrüsen an der Überproduktion, ohne das Kühlsystem des Körpers zu beeinträchtigen. Aufgrund der gesellschaftlichen Ächtung dieser Krankheit, tun sich Betroffene auch mit der Ratsuche schwer und wissen deshalb oft nicht, dass ihr Problem in seiner Auswirkung eigentlich gelöst ist.  
www.schwitzen-info.ch.

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