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TrendSet München - Gelungener Messeauftakt zu Beginn des neuen Jahres

15. Jan 2009 | Produkte + Themen

Vom 2. bis 4. Januar fand in München die 93. Ausgabe der TrendSet statt. Die Fachmesse für Wohnambiente, Tischkultur und Lebensart präsentierte dabei Trends und Neuheiten aus zehn Wohn- und Lifestyle-Bereichen. Die Befürchtung, der frühe Messetermin könnte sich möglicherweise negativ auf Aussteller- und Besucherzahlen auswirken, bestätigte sich nicht.

Die Veranstalter der TrendSet zogen ein postives Fazit.
Die Veranstalter der TrendSet zogen ein postives Fazit.

Wer Geld verdienen möchte, der nimmt auch einen eher unliebsamen Messetermin in Kauf. So könnte man die Meinungen der Aussteller zum frühen Messetermin auf den Punkt bringen. Anstatt um den Feiertag am 6. Januar musste die TrendSet in diesem Jahr schon kurz nach Silvester über die Bühne gehen. Der Messekalender in München ist voll und die Hallen demnach nicht beliebig verfügbar. Vor allem für Aussteller, die einen weiteren Anreiseweg hatten, war dieser Termin mit größerem Aufwand verbunden. Teilweise wurde schon vor Weihnachten aufgebaut, bevor es über Silvester nochmal nach Hause ging, um dann zum Messebeginn auch wieder pünktlich in München vor Ort zu sein.
Klaus Pannier, Geschäftsführer der TrendSet, ist im Nachhinein mit dem Verlauf der Messe aber dennoch zufrieden. „Sicherlich waren wir über diesen sehr frühen Termin, noch mitten in den Ferien und so gleich nach dem Jahreswechsel, nicht unbedingt glücklich. Auch für die Aussteller ist ein so früher Termin nicht ganz leicht. Viele waren unter zeitlichem Druck, so dass teilweise Kollektionen erst in letzter Minute fertig geworden sind. So freut es uns umso mehr, dass wieder so viele Aussteller und Fachbesucher die TrendSet zum Start in die Ordersaison 2009 genutzt haben. Ganz nach dem Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Über einen gelungenen Start ins neue Jahr dürfen sich somit Veranstalter und Aussteller gleichermaßen freuen. Gerade dann, wenn die Konjunkuraussichten nicht ganz so rosig ausgemalt werden. Zwar nehmen die Veranstalter die Medienberichte wahr, bange machen gilt aber nicht. Pannier: „Auch wir nehmen die teilweise Zurückhaltung aufgrund der vielen schlechten Prognosen wahr, doch sind wir positiv überrascht, dass die Geschäfte so gut laufen. Die Aussteller und Händler scheinen der prognostizierten Krise mit Optimismus entgegenzutreten. Oft werden Situationen schlechter geredet, als sie dann tatsächlich sind.“

Optimismus statt Konjunkturfrust
Aussteller Martin Mitlmeier von der Culto GmbH lässt sich ebenfalls nicht irritieren und sieht diesem Jahr gelassen entgegen. „Wir erwarten für den Fachhandel zwar keine leichtes Jahr, wir hoffen aber, dass sich die Hiobsbotschaften aus der Politik nicht zu stark auf das Konsumverhalten auswirken werden. Auf der anderen Seite sehen wir aber auch in dieser Situation eine Chance. So kann man sicherlich mit einem guten Sortiment auch besonders punkten“, so Mitlmeier, der sich den Messetermin etwas anders gewünscht hätte. „Grundsätzlich war es eine schwierige Situation für uns, da wir bis kurz vor Ende des Jahres noch mit Inventur zu tun hatten. Wir mussten bis Weihnachten ausgeliefert haben. So gehen wir letztendlich ohne Pause in das neue Jahr. Es wahr sicherlich ein erhöhter Aufwand und mit mehr Stress verbunden. Es wäre besser, wenn die Messe eine Woche später gewesen wäre“, so Mitlmeier. Ähnlich sieht es Klaus Völkner von der Stölzle Lausitz GmbH aus Weißwasser: „Für uns war es nicht so günstig, da uns viele Händler im Vorfeld den Besuch der Messe abgesagt haben. Und andererseits ist es auch mit einem Teil Mehrkosten verbunden, weil wir den Standaufbau schon zwischen Weihnachten und Silvester gelegt haben. Das war somit auch mit doppelten Fahrtkosten verbunden“, so Völkner, der für 2009 aber auch optimistisch gestimmt ist. „Wir erwarten für das vor uns liegende Jahr einen nicht sonderlich großen Konjunjkturabschwung. Es gibt sicherlich die ein oder ander Auswirkung der allgemeinen Finanzkrise. Aber wir erwaten nicht, dass die Umsätze unter denen des Vorjahres liegen werden“, so der Vertriebsleiter.

LOHAS als wichtige Kundengruppe
Im Editiorial des Trendset-Journals greift Klaus Pannier den Begriff LOHAS auf. Eine Konsumentengruppe, hinter der sich aus seiner Sicht ein großes Kaufpotenzial verbirgt. LOHAS steht für „Lifestyle of Health und Sustainability“. Der Konsumententyp wählt Produkte gezielt aus und achtet dabei besonders auf Aspekte der Gesundheit und Nachhaltigkeit. „Diese Zielgruppe ist mittlerweile sehr ernst zu nehmen und ist zudem interessant, da für sie nicht der Preis allein kaufentscheidend ist. Die LOHAS sind bereit, für Qualität auch wieder mehr Geld zu zahlen“, berichtet Pannier. 

zentrada.tv war in München ebenfalls vor Ort und stellt die neuesten Trends und Themen im Videobeitrag vor.

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Wichtige Deko-Trends im Überblick:

Natürlichkeit ist Trumpf
Der Trend zu mehr Natürlichkeit in der Wohnung setzt sich weiter fort. Ökologisch und naturnah produzierte Produkte sind auf dem Vormarsch. Als Material spielt Holz sicherlich die tragende Rolle. Anstatt die Plastikschale mit Bonbons auf dem Couchtisch wird dort der große hölzerne Blickfang platziert. Teilweise sind die Produkte aufwändig bearbeitet und glatt geschliffen. Aber auch recht unbearbeitete und in ihrer Form belassene Produkte kommen dabei gut an. Der Natürlichkeit sind da eben kaum Grenzen gesetzt. Die bereits erwähnten LOHAS spielen hier wieder eine große Rolle. Schließlich werfen sie ein besonderes Auge auf natürliche Produkte. Ebenfalls wichtig für sie: Herfkunft, Funktion und Gestaltung eines Produkts.

Ostern wird bunt
Dass an Ostern die Dekoration durchaus auffällig und gewagt ausfällt, dass zeigten die Aussteller der Trendset durchaus. In diesem Jahr spielen dabei Farben wie Magenta, Gelb und natürlich Grün die große Rolle. Das zieht sich in vielen Bereich durch. Zum Beispiel auch im Frühjahr mit Pflanz- und Steckgefäßen. Dabei ist Grün die Trendfarbe. Auch schon in der vergangenen Saison wurden zu Ostern bunte Eier aufgehängt. Also nichts ganz Neues. In der Vielfalt allerdings schon. Alles wurde nochmal weiterentwickelt. Einerseits wird bei der Osterdekoration auf natürliche und organische Stoffe gesetzt. Im modernen Bereich kommen dagegen Fiberglas oder auch Metall zu Einsatz. Für die Osterdekoration ist also vieles möglich – entweder auffällig bunt oder doch lieber zurückhaltend und mit dem gewissen Natürlichkeitsfaktor versehen.

Schwarz und Weiß
Eigentlich nie wirklich weg und dieses Jahr wieder richtig präsent ist die Farbkombination Schwarz und Weiß. Nicht nur bei der Mode als Klassiker sondern auch im Dekobereich wird wieder gerne auf diese Farben zurückgegriffen. Die Vorteile von Schwarz und Weiß liegen auf der Hand. Diese Kombination ist klassisch, edel und modern zugleich, aber auch geradlinig und eindeutig. Zudem lassen sich Schwarz und Weiß mit weiteren Farben kombinieren. 

Text: Daniel Schmidt

Link: www.trendset.de

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