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early bird, Hamburg: Neues Konzept bewährt sich

16. Jan 2009 | Märkte + Macher

Vom 10. bis 12. Januar fand in Hamburg die erste Early Bird statt. Den meisten Händlern ist diese Messe unter dem Namen „Hamburger Einkaufstage“ ein Begriff. Knapp 17.000 Besucher lockte die Messe in die Hansestadt.

„Wir wollten die Hamburger Einkaufstage neu positionieren – als Lifestylemesse. Und dazu gehört neben einem guten Konzept auch ein eingängiger Name“, so Projektleiter Volker König. Doch nicht nur der Name, auch die Ausstellungsbereiche wurden neu konzipiert. Die im Januar präsenten 922 Aussteller verteilten sich auf acht Themenwelten:
- Wohnen und Dekorieren
- Kochen und Genießen
- Saison und Geschenke
- Floristik und Garten
- Papeterie und Büro
- Spielen und Basteln
- Parfümerie und Wellness
- Schmuck und Accessoires.
Für den Besucher bedeutete die Neugestaltung mehr Ordnung und durchgängige Präsentation, auch wenn so mancher Aussteller aufgrund eines neuen Standplatzes länger gesucht wurde. Gut besucht wurden auch in diesem Jahr die Trendshow, die erstmals von Britta Silberberg von der Agentur Neogarde gestaltet wurde.
Die Trendforscherin präsentierte die aktuellen Entwicklungen in vier zentralen Themen:
- raw nature
- art decor
- ethnew mix
- farbflash.
“Ein Haupttrends ist aber weiterhin das sog. Green Thinking. Dabei mag man schon fast nicht mehr von einem Trend sprechen, sondern eher von einem neuen Bewusstsein. Nachhaltigkeit, Verantwortung und soziales Engagement sind dabei die Schlüsselwörter für eine neue bessere Welt. Aus dieser Basisströmung leitet sich beispielsweise die Themenwelt „raw nature“ ab“, so Silberberg. 

Im Messebericht beschreibt Britta Silberberg die Trends ausführlich.

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“Designed by Nature“ ist dabei das Grundmotto und dabei wird das Thema Ursprünglichkeit so konsequent umgesetzt wie noch nie. Materialien sind Treibholz, Stein und Felle und diese werden so unbehandelt wie nur möglich eingesetzt. Die natürliche Patina wird respektiert und bewusst unveredelt („raw“) eingesetzt. Die Basisfarben sind beige und braun.
Das Thema „art decor“ setzt dagegen bewusst auf Design. „Design hat mittlerweile unseren Alltag erobert. Von der Steckdose bis zu Waschmaschine wird nahezu jeder Gegenstand designt und verschönert“, erklärt Silberberg: „Großunternehmen wie Ikea, H & M oder Tchibo kooperieren mit Designern und Künstlern und verleihen selbst Handelsmarken Glamour und einen Hauch von Luxus.“ Dieses Thema steht für humorvolle Ideen, verspielte Ornamente und künstlerische Dekore.
Steht bei „art decor“ das Design im Mittelpunkt, so geht es beim Thema „ethnew mix“ um Individualität. Denn je mehr der Konsument mit Wassenware und schnellem Konsum konfrontiert wird, desto mehr sehnt er sich nach einzigartigen Produkten, die Phantasie anregende Geschichten zu erzählen haben. „Bei diesem Thema lassen sich traditionelle Farben, überlieferte Muster und liebevolle Handarbeit auf neue Materialien und zeitgemäße Produktionsmethoden ein. Als moderne Talismänner, außergewöhnliche Accessoires und farbenfrohe Mode erleben sie ein Revival und bringen ein kosmopolitisches Ambiente in unsere Welt.“
Die vierte Themenwelt „farbflash“ erklärt sich quasi von selbst. Während in den vergangenen Jahren vorwiegend die Töne grau, schwarz und weiß die Produktlandschaft dominierten, trifft man momentan immer häufiger ein buntes Mix von knalligen Farben an. „farbflash“ ist die Rebellion gegen Gleichheit und immergraue Welten. „Knallige Farben und experimentelle Farbkombinationen treten selbstbewusst auf und versprühen Optimismus. Ob als farblicher Akzent oder vollflächig – bei einer Palette von neongelb bis royalblau ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Die nächste early bird findet vom 1. bis 3. August 2009 statt.

Link: www.earlybird-messe.de

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